Willkommen auf dem NichtMeinTatort Blog!

50 Jahre Tatort - nicht ohne uns!

Feministische und intersektionale Kritiken von Drehbuchautor*innen, Regisseur*innen, Kamerafrauen*, Schauspieler*innen, Journalist*innen  und anderen Autor*innen aus Deutschland zu 50 Jahren Tatort

Auf dieser Seite veröffentlichen wir regelmäßig Blogbeiträge über Filme aus der Reihe Klassiker aus 50 Jahren Tatort, dem Wunsch-Tatort“ sowie zu anderen ausgewählten Tatort-Folgen. Die Autor*innen sind nicht nur das NichtMeinTatort-Team, sondern auch viele andere, die die Initiative unterstützen. 

Wenn auch Du mitmachen möchtest, schreib uns einfach eine Nachricht! Wir freuen uns über weitere Mitstreiter*innen!


 

bell hooks© bell hooks

“We have to constantly critique imperialist white supremacist patriarchal culture because it is normalized by mass media and rendered unproblematic.”

bell hooks , "Homegrown: Engaged Cultural Criticism" (2006)




Blogbeiträge

SCHLUSS MIT LUSTIG – EINE KAMPFANSAGE GEGEN DIE HAPPY VERGEWALTIGUNG

Beitrag von Sophie Charlotte Rieger zum Tatort „Nachbarn“ und zu anderen Filmen. Veröffentlicht am 31. Juli 2020.

Es ist jetzt ungefähr ein Jahr her, da motivierte mich der Tatort: Kartenhaus zu einer kritischen Betrachtung  (...) [Mehr lesen…]

BLUTLACHEN, MÄDCHEN AUF ROTEM SAMT UND DER HOLDE RETTER 

Beitrag von Pary El-Qalqili zum Tatort „Willkommen in Hamburg“. Veröffentlicht am 04. August 2020.

Die erste Sequenz eines Films erzählt uns oft schon den Gehalt des ganzen Films. So auch in „Willkommen in Hamburg“. Kommissar Nick Tschiller (Til Schweiger) tritt als der alleinige Retter auf: (...) [Mehr lesen…]

SEZIERT, GEÖFFNET, EINVERLEIBT: DER TOD DES WEIBLICHEN BEGEHRENS

Beitrag von einer Autorin und Regisseurin, die anonym bleiben möchte zum Tatort „Der kalte Tod“. Veröffentlicht am 09. August 2020. 

Nach intensiver Sichtung der ersten 25 Minuten des Tatorts und der Abschlussszenen hatte ich bereits ausreichend Material, um das Format ein wenig zu durchleuchten. (...) [Mehr lesen…]

ES REICHT! - PLÄDOYER FÜR WENIGER MISSBRAUCH IM DEUTSCHEN TV 

Beitrag von Sophie Charlotte Rieger zu den Tatorten „Kartenhaus“, „Rebecca“ u.a. Veröffentlicht am 24. Juli 2020.

Den letzten Tatort aus Köln, „Kartenhaus“, musste ich auf Grund starker Aversionen nach einer Dreiviertelstunde ausstellen. Ich hätte ihn schon viel früher ausstellen sollen,  (...) [Mehr lesen…]

(NEO-)FASCHISMUS IM SCHAFSPELZ

Beitrag von Pary El-Qalqili zum Tatort „Zwischen den Fronten“.  Veröffentlicht am 27. Juli 2020.

Die ersten musikalischen Klänge, die mensch im Wiener Tatort „Zwischen den Fronten“ vernimmt, tönen „orientalisch“. Die Kamera (Thomas Kiennast) blickt in ein Arbeitszimmer, fährt von hinten an Kasim Bagdadi (Samy Hassan) heran (...) [Mehr lesen…]

WO SICH PRINZESSIN UND GOETHE GUTE NACHT SAGEN

Beitrag von Biene Pilavci zum Tatort „Der treue Roy“. Veröffentlicht am 29. Juli 2020.

Montagesequenz. Nachts. Beeindruckendes Stahlwerk. Flüssiger Stahl bahnt seinen Weg. Zinnsoldaten, die in Flammen aufgehen. Eine frei krabbelnde Vogelspinne. Ein Straßenstrich, (...) [Mehr lesen…]




VON HUREN, HEXEN UND UNSCHULDS-LÄMMCHEN 

Beitrag von Pary El-Qalqili zum Tatort „Der kalte Fritte". Veröffentlicht am 22. Juli 2020.

Ein Auftragsmord an einem Milliardär, eine junge Milliardärsgattin, ein Grundstückswettbewerb, ein Steinbruch am finanziellen Ruin, ein Bruderzwist, eine Affäre, ein Professor erschlagen mit einer Walter-Gropius Skulptur, (...) [Mehr lesen…]

DER WEISSE MÄNNLICHE TRAUM VOM GLÜCK 

Beitrag von Canan Turan zum Tatort „Traumhaus". Veröffentlicht am 20. Juli 2020.

Hanna und Friedel Hebbel aus Hamburg wollen sich mit ihren zwei kleinen Kindern den German Dream erfüllen: Ein Einfamilienhaus in einem idyllischen Vorort. Doch die Immobilienfirma betrügt sie um ihr Geld (...) [Mehr lesen…]

WHITE DICKS DOIN' BLACK CHICKS 

Beitrag von Biene Pilavci zum Tatort „Tollwut". Veröffentlicht am 20. Juli 2020.

Ich schreibe direkt aus der Höhle oder Hölle einer Fulltime-Alleinerziehenden-Regisseurin-of-Color, die sich auch noch filmpolitisch engagiert. Meine Lebenswirklichkeit ist hart - ich meine wirklich hart. (...) [Mehr lesen…]